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Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 18.04.2017

Jagdpachtvertrag unterzeichnet

Bild von links nach rechts: Klemens Fischer, BM Vesenmaier, Pächter Herr Ziesche und Herr Dr. Heinzelmann

Keine Aufteilung in Unterbezirke – Wechsel zum 01.04.2018

Schneller als ursprünglich geplant konnte der Jagdpachtvertrag zwischen der Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Karl Vesenmaier und den neuen Pächtern für die Dauer von 9 Jahren unterzeichnet werden. Wie bereits in der Ausgabe des Gemeindemitteilungsblattes vom 09.03.2017 berichtet, bestand seitens der derzeitigen Pächter kein Interesse mehr an der Bejagung eines gemeinsamen Jagdbezirks mit über 1.060 ha. Für einzelne Jagdherren wäre jedoch die Aufteilung in 3 Bezirke eine mögliche Option gewesen. Diesen Weg wollte aber die Gemeinde nach vorherigen Abstimmungsgesprächen mit dem Ausschuss des Landwirtschaftlichen Ortsvereins nicht gehen. Die Vorankündigung in der Fachzeitschrift „Der Jäger“, veröffentlicht im Dezember 2016, nährte für die Gemeinde als Verpächterin die Hoffnung, dass es doch noch Interessenten für einen einheitlichen Jagdbezirk gibt. Die weitere Entwicklung wurde in engem Kontakt mit den Repräsentanten des Landwirtschaftlichen Ortsvereins, an der Spitze mit dessen Vorsitzenden, Klemens Fischer, in mehreren Gesprächsrunden besprochen. Nach dem Jagdrecht ist die Gemeinde grundsätzlich nicht die originäre Verpächterin der Jagd. Die Übertragung bedarf vielmehr der Zustimmung durch die Jagdgenossen. Dieses Einverständnis zur erneuten Übertragung wurde in der Versammlung der Jagdgenossen am 06.04.2017 erteilt. Zu dieser Versammlung wurde zuvor in der Ausgabe des Gemeindemitteilungsblattes vom 16.03.2017 rechtzeitig eingeladen.

 

Die Jagdgenossen erhoffen sich von den neuen Pächtern Dr. Rainer Heinzelmann, Bartenbach und Jürgen Wolfgang Heinz Ziesche, Bartenbach, wegen der Zunahme der Wildschäden eine deutliche Reduzierung des Wildbestandes. Beklagt werden insbesondere Schäden durch das Schwarzwild. Vertraglich zum Ausdruck gebracht wird dies auch durch eine höhere Schadensübernahme seitens der Pächter. Insgesamt konnte der Pachterlös weiter angehoben werden. Grundsätzlich wird dieser je zur Hälfte aufgeteilt auf die Gemeinde (für den Wegebau) und auf den Landwirtschaftlichen Ortsverein zur Beschaffung von Maschinen zur ökologischen Feldbewirtschaftung.