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News

Autor: Marita Funk
Artikel vom 07.02.2018

Neue Brücke über Sumpfbiotop auf dem Weg zum Hohenstaufen

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Projekt schneller umgesetzt als ursprünglich geplant

Wanderwege gewinnen immer mehr gesellschaftlichen Zuspruch. Im Zusammenhang mit der Tourismusförderung sind vor allem die Landkreise bemüht, über mehrere Kommunen hinweg vernetzte Routen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei der Sichtung auf örtlicher Ebene wurden die Tourismusplaner sehr schnell auf das weitläufige örtliche Wegenetz in Wäschenbeuren aufmerksam, das von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins seit vielen Jahren gepflegt wird. Ihren breiten Erfahrungsschatz brachten der 1. Vorsitzende des Schwäbischen Albvereins, Herr Hans-Jürgen Digel sowie sein Vereinskollege Johannes Ginglseder in die überörtliche Planungsrunde ein. Einen Wanderweg kann man aber nur dann in die Premiumklasse empfehlen, wenn die qualitativen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Einen Schwachpunkt erkannten die Verantwortlichen bei einer maroden Brücke im Bereich des Karl-Hinterberger-Weges. Der Zahn der Zeit machte sich hier im Laufe der Jahre bemerkbar. Einst wurde die Brücke vom Schwäbischen Albverein in Eigenleistung erstellt. Doch bei immer mehr Mitgliedern fehlen die nötigen Gerätschaften zur Problemlösung. Im Herbst 2017 hat sich auch der Gemeinderat der Angelegenheit angenommen. Zur Beratung stand unter anderem auch eine Metallbaulösung, welche letztendlich Kosten von annähernd 20 000 € verursacht hätte. Bei der Vorortbesichtigung war auch der neue Bauhofleiter, Herr Zinßer, dabei. Dieser brachte eine Eigenlösung in Zusammenarbeit mit der örtlichen Albvereinsgruppe ins Gespräch. Diese Initiative ist bei den Ratsmitgliedern gut angekommen.

Weil der Winter bisher recht mild verlief, nutzte das Bauhofteam diese Phase, um neben Grünpflegearbeiten auch das angedachte Projekt voranzubringen. Holz war ja aufgrund der Rückschnittarbeiten genügen vorhanden. In der Zwischenzeit erfolgte auch der Abbau der bisherigen Holzbrücke durch freiwillige Kräfte des Schwäbischen Albvereins. Sehr verdient gemacht hat sich dabei unter anderem auch unser Mitbürger Josef Weber, der sich bereits vor über 20 Jahren bei der Neuerstellung einer Brücke in Richtung Maitis große Verdienste erworben hat. Vor wenigen Tagen konnte nun die neue Brücke der Öffentlichkeit übergeben werden. Dazu eingeladen hat der Schwäbische Albverein, der die fleißigen Helfer des Bauhofteams zusammen mit Bürgermeister Karl Vesenmaier mit einem Vesper überrascht hat. Der Schultes zeigte sich in seiner kurzen Ansprache sehr angetan von der geräuschlosen Projektabwicklung. Auf seine tüchtigen Mitarbeiter sei eben Verlass. Diese Qualitäten wolle er mit dem verstärkten Team auch bei anderen Aktionen gerne nutzen. Wegen der mit Maschinen nicht zugänglichen Talsenke mussten alle Arbeiten in Handarbeit ausgeführt werden. Dabei galt es nicht nur die schweren Balken und Bretter zu bewegen. Vielmehr mussten auch annähernd 5 Tonnen Beton mit Kübeln vom höher gelegenen Gelände in den Taleinschnitt transportiert werden. Der 1. Vorsitzende der örtlichen Albvereinsgruppe bedankte sich abschließend für seinen Verein auch bei Bürgermeister Karl Vesenmaier und den Mitgliedern des Gemeinderats. Das gute Miteinander sei bei dieser Aktion wieder sichtbar geworden.