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Wäschenbeurer Besonderheiten

Rathausbrunnen

Am Platz vor dem Rathaus hat mit dem Rathaus­brunnen von Kurt Grabert die moderne Kunst Einzug gehalten. 1992 wurde er erbaut und ist seitdem ein gern besuchter Mittelpunkt des neu gestalteten Rat­hausvorplatzes. Ihn sollte jeder Besucher gesehen haben, zumal er die Wäschenbeurener Geschichte und auch "Beu­remer" Geschichten auf eindrucks­volle Weise er­zählt.

Brunnen vor dem Rathaus
Brunnen vor dem Rathaus
Die Figuren des Brunnens
Die Figuren des Brunnens
Traditionelles Maibaumstellen
Traditionelles Maibaumstellen

Maibaum

Im Wonnemonat Mai wird traditionell im Ort ein Maibaum aufgestellt. Die Gemeinde hat - ebenfalls vom Künstler Kurt Grabert - im Jahre 1995 einen Maibaum entwerfen und fertigen lassen. Auf diesem sind nicht nur, wie in der Region üblich, traditionelle Handwerksberufe abgebildet, sondern er wurde um örtliches Gewerbe und freie Berufe ergänzt.

Straßennamen

Um allen Fragen von Besuchern gegenüber gut gerüstet zu sein, sollen an dieser Stelle noch Informationen über interessante Straßennamen und Plätze eingefügt werden, die nach Persönlichkeiten der Wäschenbeurener Geschichte benannt wurden.

Erst im Mai 1998 wurde vor dem Rathaus der Manfred-Wörner-Platz eingeweiht. Mit ihm soll eine Person geehrt werden, deren Wirken noch gar nicht so lange zurückliegt. Im Jahre 1934 geboren, war Dr. Manfred Wörner seit 1973 Bürger von Wäschenbeuren. Von 1965 bis 1988 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und von 1982 bis 1988 Bundesminister für Verteidigung. Ab 1988 übte er bis zu seinem Tode im Jahre 1994 das Amt des Nato-Generalsekretärs aus. Im Frühjahr 1994 hat die Gemeinde ihn zum Ehrenbürger ernannt.

Rathaus-Wörner-Platz
Rathaus-Wörner-Platz

Zwischen Seestraße und Oberdorfstraße liegt die Prof.-Kuhn-Straße. Professor Johannes von Kuhn, in Wäschenbeuren im Jahre 1806 geboren, war zu seiner Zeit ein in der katholischen Welt hochgerühmter Professor für Dogmatik an der Landesuniversität Tübingen. Schon als Student preisgekrönt, wurde er mit 26 Jahren Hochschullehrer in Gießen. Über 43 Jahren lang hat er Priesteramtskandidaten der Diözese Rottenburg ausgebildet und zahlreiche wissenschaftliche Schriften verfasst. Als Abgeordneter des Landtags, dem damals auch der Dichter Ludwig Uhland angehörte, trat er für das traditionelle Königtum ein, weshalb ihn König Wilhelm I. adelte und zum lebenslänglichen Mitglied der Kammer der Standesherren ernannte. Johannes von Kuhn verstarb im Jahre 1887.

Die Prof.-Kaißer-Straße liegt zwischen Siedlungs- und Rechbergstraße. Mit ihr wurde der im Jahre 1834 in Wäschenbeuren geborene Bernhard Kaißer geehrt, der sich als Lehrer und Schriftsteller einen geachteten Namen erworben hat. Als Leiter der Seminarübungsschule in Gmünd veröffentlichte er zahlreiche Schriften zur Methodik und Didaktik des Volksschulunterrichts sowie zur Geschichte des württembergischen katholischen Volksschulwesens. Im Jahr 1900 ist Bernhard Kaißer zum Professor ernannt worden, ein Novum für einen württembergischen Volksschullehrer. Für Wäschenbeuren hat er als Verfasser der “Geschichte und Beschreibung des ehemaligen Ritterguts Wäschenbeuren und seiner Umgebung” eine sehr große Bedeutung, da er in den zwei Ausgaben dieses Werkes wichtige Ereignisse und Daten der Ortsgeschichte gründlich aufbereitet hat. Professor Kaißer starb im Jahre 1918.

 

Marktplatz
Marktplatz

Zur Barbarossastraße gelangen wir, wenn wir mit unserem Gast vom Marktplatz aus durch die Oberdorfstraße und von der Mühlgasse aus rechts laufen. Wie bereits ausgeführt, ist es uns nicht bekannt, ob die Gemeinde ihren Namen besagter Wäscherin zu verdanken hat, der Kaiser Barbarossa so zugeneigt gewesen sein soll. Der berühmte Kaiser und Staufer wurde 1125 geboren - er verstarb 1190. Die Friedrich-von-Büren-Straße führt vom Feuerwehrgerätehaus bis zur Lorcher Straße und mit ihr treffen wir auf eine historisch äußerst bedeutungsvolle Persönlichkeit, die um 1050 in Erscheinung trat. Bernhard Kaißer schreibt über diesen Friedrich von Büren in seiner Abhandlung über das Ritter­gut Wäschenbeuren “Es wird daher dieser Friedrich von Büren mit Recht als der Stammvater des hohenstaufischen Kaiserhauses angesehen...”. Er war der Vater des Friedrich von Büren, der Herzog wurde und die Stammburg zu Hohenstaufen erbaute.